Epilog

Langsam wird es Zeit. Zeit haben wir zwar jetzt genug, aber wir müssen trotzdem los. Heute zieht das neue „Familienmitglied“ ein. Es ist Welpenabholtag und wir fahren zum Züchter in die Pfalz. Wie schnell es doch letztendlich ging. Wir hatten uns bei mehreren Züchtern beworben, ja, richtig beworben. Es gibt nämlich nur ca. 250 Welpen pro Jahr und mindestens zehnmal so viele Bewerber. Insgeheim hatten wir uns auf eine Wartezeit von mehreren Monaten eingestellt. Aber wir hatten Glück, nicht einmal 10 Wochen. Ein Kromfohrländer-Welpe zieht jetzt ein: 18,20 und Alexxa.
Welche Rasse passt zu uns? Die Frage aller Fragen. Bevor wir uns für eine bestimmte Rasse entscheiden, stellen wir uns folgende Fragen. Wie viel Platz ist tatsächlich in unserer Wohnung vorhanden? Wie viel Zeit können wir täglich in Pflege, Erziehung, Beschäftigung investieren? Wie lange wäre der Hund pro Tag/pro Woche allein? Wie viel Geld haben wir für das Tier übrig? Welche Aufgaben soll der Hund erfüllen? Wird er häufig auf fremde Menschen treffen? Und: wollen wir wirklich einen Welpen? Oder doch einen erwachsenen Hund? Mit den Antworten parat, machen wir uns an die Sichtung der Hunderassen. Aber ein Buch oder entsprechende Seiten im Internet können ebenfalls nur eine Tendenz aufzeigen. Denn natürlich haben auch Hunde ihre Eigenarten, genau wie wir Menschen auch. Und jeder Hund hat auch seinen individuellen Charakter.
Deshalb wählten wir mehrere Rassen aus, die unserer Meinung nach in Frage kommen und sehen uns diese auch in Natura an. Ein “großes Bewegungsbedürfnis” mag erstmal harmlos klingen, erst als wir den Windhund rennen sehen, wissen wir wirklich, was gemeint ist. Seriöse Züchter geben uns gerne entsprechende Informationen. Auch die Profis im Tierheim sind hier eine echte Hilfe. Eine gute Idee ist es, Plätze aufzusuchen, an denen sich Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern tummeln. Hier können wir die Rassen und Mischlinge nicht nur ungestört beobachten, sondern auch Tipps von Menschen holen, die keine (beruflichen) Hunde-Profis sind. Und wir denken immer daran: Der Wunsch nach dem Zusammenleben mit einem Hund soll bei unserer Entscheidung im Vordergrund stehen! Er muss ein vollwertiges Familienmitglied sein dürfen.
Nach langem für und wider entscheiden wir uns für den Kauf eines Kromfohrländers als Welpen. Allein die Entstehungsgeschichte dieser Rasse ist wirklich erstaunlich und sie passierte in den Wirren der Nachkriegsjahre eher zufällig. Ein herumstreunender junger Rüde, den amerikanische Soldaten „verloren“ hatten, wurde von einer Frau aufgenommen. Sie bewohnte zu dieser Zeit mit ihren kleinen Söhnen eine kleine Holzhütte im Wald nahe der Gemarkung „Kromen Fohr“ bei Hilchenbach, da die eigentliche Wohnung in Siegen unbewohnbar war. Sie rettete dem streunenden Mischlingsrüden das Leben und nannte ihn „Peter“. Der Mischlingsrüde wurde so der „Urvater“ der Rasse. Aus seiner Liebelei mit einer Foxterrierhündin gingen gleichmäßige, hübsche und liebenswerte Welpen hervor. Die Familie war begeistert und wiederholte diese Paarung. Aus den Nachkommen entstanden in den nächsten Jahren dann die “Kromfohrländer”.

Auszug aus dem Kapitel “Epilog”. Weitere detaillierte Infos und den vollständigen Artikel in unserem ebook “Wir sind dann mal im Ruhestand”. Bei Amazon erhältlich!


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