Es geht los … Wie alles begann

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir ab heute in unregelmäßigen Abständen einzelne Kapitel unseres Buches vollständig oder in Auszügen veröffentlichen. Das Kapitel Prolog ist schon erschienen. Viel Spaß beim Lesen. Selbstverständlich freuen wir uns über Feedback und Diskussionsbeiträge.

Herzliche Grüße
Gabi und Lorenz Himer

 

 

Wir haben Schmetterlinge im Bauch. Wir haben uns so viel vorgenommen. Wir verstehen, respektieren und vertrauen uns. Vor der Zukunft ist uns nicht bange. Wir werden alle Aufgaben gemeinsam angehen und erfolgreich durchstehen. Nur die Gefühle füreinander zählen und die Gewissheit, einen neuen aufregenden und interessanten Lebensabschnitt zu beginnen. Uns wird aber sehr schnell klar, dass wir unsere Finanzen neu ordnen müssen. Reicht das Geld? Horrorszenarien werden nachts in unseren Träumen im Detail mit Heerscharen von Beratern besprochen und meistens, ja, fast immer, sind wir die Verlierer. Die vorhandenen Versicherungen müssen ebenfalls analysiert, angepasst, zusammengelegt, gekündigt oder neu abgeschlossen werden. Wir beschränken uns auf das Wesentliche: Hausrat und Haftpflicht. Alles Weitere wird man sehen. Durch diese ersten Erfahrungen wird uns zum ersten Mal schmerzlich bewusst, dass wir in unseren Lebensphasen, von der Geburt bis in das hohe Alter, unterschiedliche Strategien zur Erreichung unserer finanziellen Ziele verfolgen müssen. Wenn wir eine Familie gründen, so ist der Wunsch nach Sicherheit sehr hoch. Anderseits hat ein Rentner dieses Sicherheitsbedürfnis in diesem Umfang nicht mehr. Er wird daher, um nur einige Beispiele zu nennen, eine Unfallversicherung oder eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr abschließen.

Wir planen unsere Zukunft. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt und noch schlimmer, unsere jetzige finanzielle Situation ist uns im Detail unbekannt. Wie sollen wir auf dieser Wissensbasis Entscheidungen treffen? Eine Änderung der Situation ist zwingend und schnellstens erforderlich. Zunächst muss das Soll und Haben festgestellt und dokumentiert werden. Danach sind wahrscheinliche Zukunftsszenarien zu beschreiben und ebenfalls finanziell zu bewerten. Erst dann können die gemeinsamen Lebensziele bestimmt und deren finanzielle Auswirkungen berechnet werden. An den Ruhestand denken wir zu dieser Zeit noch lange nicht. Machen wir uns also an die Arbeit.

Während die ersten Aufgaben überraschenderweise sehr zügig von der Hand gehen, kommen unsere Bemühungen beim letzten Punkt zum Stillstand. Die Berechnung der finanziellen Auswirkungen ist zu komplex. Es gibt unzählige schwierige oder gar nicht zu beantwortende Fragestellungen: Wie werden sich unsere Gehälter entwickeln? Wieviel Geld benötigen wir für den täglichen Lebensbedarf? Haben wir genug übrig für Reisen und Hobbys? Wie hoch sind unsere gesetzlichen Rentenansprüche? Wie hoch sind unsere Ansprüche aus der Betrieblichen Altersversorgung? Wieviel Geld können wir monatlich für Anschaffungen oder für das Alter sparen? Wie beeinflusst die Inflationsrate die Lebenshaltungskosten? Welche Abgaben für Steuer und Sozialversicherung sind heute und zukünftig zu leisten? Bleiben wir gesund? Wir erkennen, dass wir so einfach nicht weiterkommen. Wir stellen zu unserem besseren Verständnis zunächst ein abstraktes Modell auf. Dieses setzt sich aus Problemkreisen und hierauf einwirkende Einflussfaktoren zusammen.

 

Problemkreise und Einflussfaktoren

Abbildung 1: Problemkreise und Einflussfaktoren

 

Auszug aus dem Kapitel “Wie alles begann”. Weitere detaillierte Infos und den vollständigen Artikel in unserem ebook “Wir sind dann mal im Ruhestand”. Bei Amazon erhältlich!


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