Lammragout

An dem Tag der offenen Tür beim Frischeparadies lernten wir einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb aus der Eifel kennen, der sein leckeres Bio-Fleisch direkt, aber auch über das Frischeparadies vertreibt. Der Bauer züchtet eine Schafrasse, die es vor Urzeiten schon einmal gab – vor 3.000 Jahren. Dieses „Einola“-Schaf bewegt sich ganzjährig frei auf Grünland ohne künstliche Düngung. Die Tiere sind entsprechend robust und kerngesund und sogar fähig, im Frühjahr ihre Winterwolle selbst abzuwerfen.

Mit 1 kg ausgelöster Lammkeule begaben wir uns auf den Heimweg.  Für welche Zubereitungsart sollten wir uns entscheiden? Schmorgerichte sind da ganz nach unserem Geschmack.

Seit Jahren benutzen wir ein italienisches Kochbuch, aus dem wir auch diesmal die Anregung für unser Lammragout-Rezept entnommen haben.

Zutaten für 4 Personen:

800 g Lammfleisch ohne Knochen aus der Keule
100 g Speckwürfel
1 Zwiebel
3-4 Knoblauchzehen
Sonnenblumenöl zum Anbraten
etwas Mehl
2 Tassen Fleischbrühe
1 Tasse Rotwein
2 EL Tomatenmark
1 Prise Zimt
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

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Fleisch in Würfel (ca. 2-3cm) schneiden. In einem Bräter zuerst den Speck in dem Öl anbraten, dann mit der feingehackten Zwiebel und dem feingehackten Knoblauch unter ständigen Rühren weiterbraten. Zum Schluß in der Mitte des Bräters das Tomatenmark anbraten und alles vermischen.

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Das Lammfleisch portionsweise (wichtig, sonst brät es nicht) dazugeben, kräftig rundherum anbraten, dabei salzen und pfeffern. Mit Mehl bestäuben und etwas Farbe annehmen lassen. Dann mit der Fleischbrühe ablöschen und den Topf mit einem Deckel verschließen. So sanft ca. 30 Minuten schmurgeln lassen.

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Dann den Rotwein dazuschütten und mit der Prise Zimt würzen. Nun das Ragout mindestens noch weitere 30 Minuten schmurgeln lassen. Wichtig ist, dass die Sauce sämig einkocht. Gegegebenfalls nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken. Als Beilage empfehlen wir dazu cremige Polenta.

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