Lorsbacher Thal … eine Katastrophe …

… nach unseren Erlebnissen. Nach langer Zeit wieder den Versuch gewagt und einen Tisch reserviert, um mit ehemaligen Arbeitskollegen einen netten Abend zu verbringen. Um es vorwegzunehmen, die Reservierung hat geklappt. Das war aber auch das einzige Positive.

Das Essen war, um es salopp auszudrücken, sehr übersichtlich und kulinarisch kein Highlight. Zudem finden wir, ist der Preis von 14,50 Euro für ein Frankfurter Schnitzel überteuert. Die Bratkartoffeln hatten wir durch ein Wetterauer Rüben Gemüse ersetzt. Die Vorfreude und unsere Erwartungshaltung diesbezüglich stimmte nicht mit der Realität überein. Zugegeben: Karotten sind auch Rüben! Serviert wurden diese versalzen und verkocht in einer Schüssel mit Brühe. Man kann auch Suppe dazu sagen. Das Bild zeigt das Schnitzel mit den aus der Schüssel entnommenen und verteilten Karottenstücken.

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Als Dessert wurden die gebratenen Apfelringe für 5,80 Euro geordert. Alle drei Stück waren exakt gleich gross, was die Vermutung auf Tiefkühlkost aufkommen lässt. Aber zu diesem Zeitpunkt waren wir eh schon bedient.

Der Schoppe Apfelwein geliefert von Nöll für 1,90 Euro mundete so la,la. Da haben wir auch schon besseren getrunken. Warum manche Gäste auf sortenreinen Appfelwein für fast 5 Euro für ein 0,2l Glas stehen, entzieht sich unserer Kenntnis. Aber was soll’s. Wer noch mehr auf den Putz hauen will, der findet sicher in der Weinkarte einige Schnäppchen. So kann eine Flasche Katui Sauvignon Blanc von Markus Schneider für “nur” 34,50 Euro bestellt werden. Die Flasche kostet im Weingut übrigens 9,95 Euro. 350% Aufschlag für Gläser, Bedienung, etc. sind für uns ein fragliches Businessmodell für ein Apfelweinlokal, aber …

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu den Bedienungen. Obwohl auch hier Änderungen zum Positiven erfolgt sind, gibt es sie immer noch: die selbstherrlichen, arroganten Kellnertypen, die meinen, die Gäste behindern den Ablauf. Kleinkinder und Hunde stören noch mehr.

Fazit: Wir kommen bestimmt nicht wieder.